Hallo wiedermal,
diesmal widme ich meinen Post einer anderen Seite des Kindes in mir.
Der dunklen Seite der Macht :D
Ich hatte wiedermal eine dieser Begegnungen, bei der jeder Aufruf zur Vernunft vergebens war.
Natürlich lernt man beim erwachsen werden unterschiedliche Methoden um solche Konflikte zu vermeiden, doch das Kind in mir hatte ganz andere Vorstellungen von Gerechtigkeit.
Aggressionen bauten sich auf und ich verspürte ein Verlangen diesem Menschen weh zu tun.
Als ich mich selbst beim Gedanken ertappte, wie ich diesem Menschen am effizientesten das Leben erschweren könnte, wurde mir schlagartig etwas bewusst... Kinder sind bösartig und gemein.
Da sie keinen Anderen Ausweg sehen greifen sie auf primitive Urinstinkte zurück und das Recht bleibt dem Stärkeren vorbehalten.
Bisher hatte ich das Kind in mir als etwas Reines gesehen, das völlig unbelasstet von der Umwelt seinen Träumen nachjagdt und bewahrt werden muss. Doch Kinder können auch anders.
Ich dachte an kleine Babys die lachen, wenn der Papa sich zum Clown macht.... an Kleinkinder die es lustig finden den Papa mit dem Schaumstoffschläger zu verhauen... an die Witze die wir uns als Jugendliche erzählten und nicht zu letzt an die Schadenfreude wenn es anderen schlecht geht.
Vieleicht ist Lachen doch nicht ganz so rein wie ich es mir vorgestellt habe, denn ich konnte mir keine Situation denken in der ich nicht über jemanden lache. Wir lachen darüber wie dumm, ungeschickt, schwach oder einfach nur unglicklich jemand ist und freuen uns darüber das wir überlegen sind.
Selbst bei Selbstironie lachen wir über unser vergangenes Ich und freuen uns dem überlegen zu sein.
Wenn der Mensch bei zunehmendem Alter weniger lacht, ist es weil er keine Freude mehr verspührt, weil er abgestumpft und seine Überlegenheit nicht befriedigt wird oder weil er einsichtig wird und deswegen nicht mehr darüber lachen kann?
Jedenfalls lernen wir im Alter auch den Anderen zu respektieren und so nach zivilisierteren Lösungen zu suchen. Es erfordert Reife der Klügere zu sein.
diesmal widme ich meinen Post einer anderen Seite des Kindes in mir.
Der dunklen Seite der Macht :D
Ich hatte wiedermal eine dieser Begegnungen, bei der jeder Aufruf zur Vernunft vergebens war.
Natürlich lernt man beim erwachsen werden unterschiedliche Methoden um solche Konflikte zu vermeiden, doch das Kind in mir hatte ganz andere Vorstellungen von Gerechtigkeit.
Aggressionen bauten sich auf und ich verspürte ein Verlangen diesem Menschen weh zu tun.
Als ich mich selbst beim Gedanken ertappte, wie ich diesem Menschen am effizientesten das Leben erschweren könnte, wurde mir schlagartig etwas bewusst... Kinder sind bösartig und gemein.
Da sie keinen Anderen Ausweg sehen greifen sie auf primitive Urinstinkte zurück und das Recht bleibt dem Stärkeren vorbehalten.
Bisher hatte ich das Kind in mir als etwas Reines gesehen, das völlig unbelasstet von der Umwelt seinen Träumen nachjagdt und bewahrt werden muss. Doch Kinder können auch anders.
Ich dachte an kleine Babys die lachen, wenn der Papa sich zum Clown macht.... an Kleinkinder die es lustig finden den Papa mit dem Schaumstoffschläger zu verhauen... an die Witze die wir uns als Jugendliche erzählten und nicht zu letzt an die Schadenfreude wenn es anderen schlecht geht.
Vieleicht ist Lachen doch nicht ganz so rein wie ich es mir vorgestellt habe, denn ich konnte mir keine Situation denken in der ich nicht über jemanden lache. Wir lachen darüber wie dumm, ungeschickt, schwach oder einfach nur unglicklich jemand ist und freuen uns darüber das wir überlegen sind.
Selbst bei Selbstironie lachen wir über unser vergangenes Ich und freuen uns dem überlegen zu sein.
Wenn der Mensch bei zunehmendem Alter weniger lacht, ist es weil er keine Freude mehr verspührt, weil er abgestumpft und seine Überlegenheit nicht befriedigt wird oder weil er einsichtig wird und deswegen nicht mehr darüber lachen kann?
Jedenfalls lernen wir im Alter auch den Anderen zu respektieren und so nach zivilisierteren Lösungen zu suchen. Es erfordert Reife der Klügere zu sein.
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