Hallo Leute,
mein Blog ist mittlerweile vier Jahr alt geworden und ich habe diesen Anlass noch nicht ausgiebig zelebriert. Yuhuu! ...Und damit ist dieser Punkt abgeschlossen.
So oder so ähnlich fühlt sich mein Leben zur Zeit auch an. Ich sehe vor mir die imaginäre To-Do Liste und arbeite einen Punkt nach dem Anderen ab, um endlich ans große Ziel zu kommen. Ich werde die Welt, das Universum und alle Lebenwesen retten... und beim Abwasch fange ich an.
Im Job hat sich Vieles getan, seit meinem Einstieg ins Berufsleben. Auf mein Projekt folgte ein neues Projekt, folgte ein neuer Kunde, folgte ein neuer Arbeitgeber, wieder neues Projekt, diesmal neue Rolle und so weiter. Auch privat geht es drunter und drüber. Das Auto wurde gekauft, die Wohnung auch, die Frau geheiratet, das Kind ...
Richtig, da war was über ein Kind :)
Im Eifer des Gefechts hat es sich in eine Ecke verkrochen und spielt dort seelenruhig mit seinen Gedanken und Träumen. In den Vordergrund ist der Altag gerückt, der jeden Tag neue To-Do's auf meine Liste wirft. Langsam spüre ich wie die Liste droht überzulaufen. Ich bin zum reinen Sachbearbeiter meiner Verpflichtungen verkommen und jede Form der Unterhaltung wird als Punkt mit aufgenommen, im Kalender geplant und als Erledigt abgehagt. Die Länge der Liste zerrt an meiner Motivation. Ich fühle mich wie in diesen Rollenspielen, bei denen man unendlich viele - sich wiederholende Aufgaben erfüllen kann und jeder erfolgreich abgeschlossene Auftrag zwei Folgeaufträge freischaltet. Ein Ende der Questreihe ist nicht in Sicht und die Belohnung lässt auf sich warten.
Am schlimsten sind diese Aufgaben die man täglich als Grundlage wiederholen darf.
Die Questreihe Waschtag beginnt mit der Aufgabe Buntwäsche waschen, darauf folgen die Aufträge Trocknen und Büglen und als Belphnung bekommt man frische Anziehsachen für die Mainquests Arbeitstag und Freizeit... HILFE!!! Wo hat sich das Kind versteckt.
Als ich noch klein war habe ich gerne im Haushalt ausgeholfen. Für mich war es ein Spiel, das seinen Reiz verloren hat als ich anfangen musste mein Zimmer selbst aufzuräumen. Heute erledigt man diese Aufgaben wie in Trance. Meine Gedanken suchen das Kind in mir und während der Körper die Arbeiten verrichtet lasse ich ihn wieder Träumen. Von Reisen, Superkräften, Abenteuern und weiteren Karriereschritten... halt da ist er wieder der Altag. Bedeutet erwachsen werden das sich auch unsere Träume und Wünsche ändern?
Wenn der Altag auch die letzte Bastion des Kindes in mir eingenommen hat, bin ich dann erwachsen?
Ich will für immer Kind bleiben!
mein Blog ist mittlerweile vier Jahr alt geworden und ich habe diesen Anlass noch nicht ausgiebig zelebriert. Yuhuu! ...Und damit ist dieser Punkt abgeschlossen.
So oder so ähnlich fühlt sich mein Leben zur Zeit auch an. Ich sehe vor mir die imaginäre To-Do Liste und arbeite einen Punkt nach dem Anderen ab, um endlich ans große Ziel zu kommen. Ich werde die Welt, das Universum und alle Lebenwesen retten... und beim Abwasch fange ich an.
Im Job hat sich Vieles getan, seit meinem Einstieg ins Berufsleben. Auf mein Projekt folgte ein neues Projekt, folgte ein neuer Kunde, folgte ein neuer Arbeitgeber, wieder neues Projekt, diesmal neue Rolle und so weiter. Auch privat geht es drunter und drüber. Das Auto wurde gekauft, die Wohnung auch, die Frau geheiratet, das Kind ...
Richtig, da war was über ein Kind :)
Im Eifer des Gefechts hat es sich in eine Ecke verkrochen und spielt dort seelenruhig mit seinen Gedanken und Träumen. In den Vordergrund ist der Altag gerückt, der jeden Tag neue To-Do's auf meine Liste wirft. Langsam spüre ich wie die Liste droht überzulaufen. Ich bin zum reinen Sachbearbeiter meiner Verpflichtungen verkommen und jede Form der Unterhaltung wird als Punkt mit aufgenommen, im Kalender geplant und als Erledigt abgehagt. Die Länge der Liste zerrt an meiner Motivation. Ich fühle mich wie in diesen Rollenspielen, bei denen man unendlich viele - sich wiederholende Aufgaben erfüllen kann und jeder erfolgreich abgeschlossene Auftrag zwei Folgeaufträge freischaltet. Ein Ende der Questreihe ist nicht in Sicht und die Belohnung lässt auf sich warten.
Am schlimsten sind diese Aufgaben die man täglich als Grundlage wiederholen darf.
Die Questreihe Waschtag beginnt mit der Aufgabe Buntwäsche waschen, darauf folgen die Aufträge Trocknen und Büglen und als Belphnung bekommt man frische Anziehsachen für die Mainquests Arbeitstag und Freizeit... HILFE!!! Wo hat sich das Kind versteckt.
Als ich noch klein war habe ich gerne im Haushalt ausgeholfen. Für mich war es ein Spiel, das seinen Reiz verloren hat als ich anfangen musste mein Zimmer selbst aufzuräumen. Heute erledigt man diese Aufgaben wie in Trance. Meine Gedanken suchen das Kind in mir und während der Körper die Arbeiten verrichtet lasse ich ihn wieder Träumen. Von Reisen, Superkräften, Abenteuern und weiteren Karriereschritten... halt da ist er wieder der Altag. Bedeutet erwachsen werden das sich auch unsere Träume und Wünsche ändern?
Wenn der Altag auch die letzte Bastion des Kindes in mir eingenommen hat, bin ich dann erwachsen?
Ich will für immer Kind bleiben!
