Dienstag, 1. November 2011

Aller Anfang ist schwer...

Hallo Leute,

morgen beginnt ein neuer Abschnitt in meinem Leben, ich starte in meinem ersten festen Job.

Ich habe mich während der letzten Jahre auf diesen Tag gefreut und jetzt wo er da ist weiss ich nicht was ich fühlen soll. Sollte ich nervös sein und meine Unterlagen ein drittes Mal kontrollieren? Sollte ich an mir zweifeln und mich fragen ob ich den Aufgaben gewachsen bin? Oder sollte ich nochmal so richtig auf den Putz hauen und den letzten Tag vor der Sklaverei des Alltags genießen?

Ehrlich gesagt fühle ich Nichts dergleichen.
Ich sitze einfach zuhause vor meinem PC, schaue "How I met your mother" und warte das es Morgen wird. Vor einigen Jahren wäre das noch undenkbar gewesen. Ich habe davon geträumt ein Entdecker zu sein, für alles offen zu bleiben und die Welt mit vollen Zügen zu genießen. "open minded" nennt man glaube ich diese Lebensweise, ich habe sie eine Zeit lang gelebt, aber dazu werde ich mich ein anderes Mal auslassen. Dieses Mal will ich auf das Thema des Blogs eingehen und die Sorge die während meiner Unbekümmertheit in mir auf kam.

Bin ich erwachsen geworden?

Ich meine klar bin ich erwachsen, ich bin 28 Jahre alt, Entwicklungsingenieur für Automobilelektronik und seit einiger Zeit glücklich verlobt, doch was ich meine ist... ist das Kind in mir fort? 
Vor nichtmal einem Jahr habe ich noch größere Summen ausgegeben, nur um in der Lage zu sein ein bestimmtes Spiel zu spielen. Heute bestimmen Eigentumswohnungen und Rentenversicherungen mein Konto. Selbst das Auto das ich mir immer erträumt habe muss nicht mehr schnell und sportlich sein, es reicht wenn es sparsam fährt, sicher ist und genug Raum für spätere Kinder bietet. Von den Träumen einer Karriere im Showbiz ganz zu schweigen.

Wo ist das Kind hin, dass auf der Rückfahrt aus dem Seitenfenster eine Sternschnuppe entdeckt und sich Superkräfte wünscht? Ich bin dieses Kind gewesen, doch wo ist dieses Kind verblieben? 
Irgendwo tief in mir muss doch noch ein Teil davon stecken. Ich arbeite unentgeltlich für ein Spielemagazin und strebe weiterhin den Erfolg dieser Seite an. Hab ich früher nicht auch davon geträumt? Spiele für ein Magazin zu testen und zu bewerten? Es muss also tief in mir drinnen doch noch ein Teil des Kindes stecken, das ich mal war. Es treibt mich an die einstigen Träum zu verwirklichen und bemalt den tristen Altag des Erwachsenseins mit seinen Buntstifften.
Auch wenn es tief in mir versteckt ist, will ich dieses Kind nicht verlieren.Ich will dieses Kind in mir finden und etwas von dieser Lebensfreude für mich gewinnen. Denn nichts ist so rein wie die Freude eines Kindes.


1 Kommentar:

  1. Jeder Mensch so denke ich hat noch ein Kind in sich man muss es nur zulassen!

    Wirklich schöner Blog^^

    MfG Spirit

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