Donnerstag, 8. Dezember 2011

Drei Tage wach...

Hallo Leute,

ist wieder eine Woche ins Land gegangen seit meinem frustrierendem Erlebnis beim Hugendubel.
Aber das Leben geht ja weiter und der Kalender kreuzt sich weiter Richtung Weihnachten. Die Arbeit konnte mich sehr gut ablenken und in der Freizeit standen andere große Themen an. Das Higlight der Woche war natürlich der Nikolaustag. Wie jedes Kind, freue auch ich mich sehr über diesen Tag. Doch dieses Jahr habe ich in der anderen Mannschaft mitgespielt und den Erwachsenen in mir entdeckt.

Als frisch gebackener Patenonkel durfte ich die angenehmen Verpflichtungen dieser Rolle kennenlernen. Eigentlich glaube ich seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr an den Weihnachtsmann, doch im Alter erkennt man wie schön diese kleine Lüge doch sein kann. Ich erinnere mich gerne an meinen ersten Taschenrechner und wie ich mit meiner Schwester um 5 Uhr morgens Ariell die Meerjungfrau geschaut habe. Meine Eltern hatten zu der Zeit wenig Geld, dafür haben sie uns umsomehr geliebt. Sie haben uns jedes Jahr aufs neue belogen, wenn es um den Weihnachtsmann oder den Osterhasen ging.
Mittlerweile bin ich soweit dabei zu helfen zwei kleine Kinder durch eine Lüge glücklich zu machen.
Im nachhinein kann ich sagen das es sogar noch glücklicher macht als selbst was zu bekommen. Irgendwann mal werde ich meinen eigenen Kleinen Lügengeschichten über den Weihnachtsmann im Norpol erzählen.
Nach den zwei Kleinen, waren meine zwei Große an der Reihe. Meine Schwester lebt seit letztem Jahr in ihrer Single-Wohnung am anderen Ende von Stuttgart. Sie tut zwar sehr erwachsen, doch eine Schale voller Süßigkeiten hat auch ihr ein kindliches Lächeln aufs Gesicht gezaubert.
Als letztes war die ganz Große an der Reihe. Mein Schwiegervater verschaffte mir Eintritt in die Wohnung und so konnte ich auch da unerkannt die Lüge vorbereiten.
 Um 23 Uhr hatte der falsche Weihnachtsmann alle lieben Kinder belohnt und fuhr mit seinem Fiat Seiscento zurück in den Norden ....von Stuttgart.
Und damit habe ich die perfekte Überleitung vom Erwachsen sein zum Kind in mir.:D
Als Kind freut man sich über kleine Spielzeugautos, worüber freuen sich Erwachsene?
Natürlich große Spielzeugautos.
Ich bin auf Autosuche und mein Kinderherz schlägt gerade Purzelbäume. Am Montag lag die Schmerzgrenze noch bei 14.000€, mittlerweile träume ich von einem 30.000€ teurem PS-Monster.
Leider hat meine Frau auch ein wörtchen mit zu reden und so scheint die Vernunft doch irgendwie wieder zu siegen. Ein BMW 1.20er soll es werden. Da meine Verlobte bereits einen schwarzen besitzt, hätte ich ihn am liebsten in weiß, doch die entgültige Entscheidung steht noch aus.
Wer weiss.... vieleicht gibt es schon nächste Woche das erste Bild von mir in diesem Block, vor meinem neuen Auto.
Jetzt aber erstmal genug. Schönes WE und bis bald.

PS: Ich habe diese Woche kaum geschlafen. So jetzt ist der Titel wieder geistreich. und hat drei Punkte

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